Do 8 Mrz 2007
Datenschutz für Blogger
Geschrieben von Jürgen Mayer unter Allgemeines
Tags: Blog, Datenschutz
Mitunter diskutieren Blogs Privates und Persönliches was nicht für jeden bestimmt ist, der Chef nicht, die Kollegen nicht aber die Freunde dürfen. Durch Google und andere Suchmaschinen lassen sich einfach Informationen herausfinden, siehe hierzu auch die Bemerkung in http://www.schuelerblog.net/?blog/2007/03/06/Deutschlehrerin . Seine Lehrerin hatte wohl seinen Blog gefunden. Nicht nur Lehrererinnen wissen mit Google umzugehen, zunehmend bemühen auch Personalverantwortliche vor der Einstellung mal eben Google um Interessantes in Erfahrung zu bringen. Ein Impressum muss eine ladungsfähige Anschrift enthalten, daher ist eigentlich immer eine Verbindung zwischen Namen und Inhalt des Blogs möglich. Wer dies so nicht möchte dem rate ich zu folgendem:
Anstatt eure Anschrift als Text zu veröffentlichen, macht einfach ein Bild von eurer Anschrift und stellt dieses dann ins Impressum. Gebt eure Mailadressen in folgendem Format an mail [dot] juergen-mayer[dot]com, mit diesem Format macht ihr es Spammern schwer.
Mit meinem Namen habe ich weniger Problem, ich pflege immer zu sagen mein Name verspricht Anonymität :-). Meinen Namen gibt es so oft, ich gehe praktisch in der Masse unter.
Das Buch Google Hacking beschäftigt sich mit dem Thema: Ausnutzung des Google Datenbestandes um an Informationen zu kommen. Es gibt teilweise ziemlich interessante Abfragen, die überraschende Ergebnisse liefern. Dazu in einem anderen Artikel mehr
11. März 2007 um 22:44
Hallo,
der benannte Blog gehört mir.
Es ist mir schon klar das jeder mitlesen kann was ich dort schreibe. Man kann nichts öffentliches im Internet vor Lehrern etc. verstecken.
Ausserdem komme ich gut mit meinen Lehrern klar ;).
11. März 2007 um 23:03
Hier meine ganze Antwort
11. März 2007 um 23:48
Die Möglichkeit das Impressum als Bild zur Verfügung zu stellen verhindert zumindest, dass Inhalt mit einem Namen in Verbindung gebracht werden können. Man kann also schon etwas dafür tun, nicht über Google oder andere Suchmaschinen einfach so gefunden zu werden. Ich würde das auch nicht verstecken nennen, sondern eher Datenschutz. Der Zufall ist damit natürlich nicht ausgeschaltet.