Online


“Deutschlands erster Liveshop geht in Rente”. Das lese ich gerade auf schutzgeld.de. Was ist da denn los frage ich mich. Sieht aus wie aufhören, so lange es noch schön ist.

Live Shops gibt es inzwischen schon einige, auch bestehende Shops nehmen entsprechende Ein-Produkt-Ein-Preis-Angebote auf, Anbieter siehe http://www.myliveshopping.de/ oder http://www.liveshopping-aktuell.de/liveshopping-angebote.html. Guut.de ein bekannter Live Shopping Anbieter erwartet 5 Mio EUR Jahresumsatz. Vor allem die Shops der ersten Stunde hatten ihre Aufmerksamkeit in der Presse und dürften entsprechenden Umsatz generieren. Es wird wohl so sein, dass nicht alle Anbieter auf Dauer eine akzeptables Geschäft machen können. Ich hätte aber nicht damit gerechnet, dass das schutzgeld.de seine Pforten schliest, schade.

Googles Browser Chrome steht als Betaversion zum Download für Windows bereit. Versionen für Mac und Linux werden folgen. Als Render Modul wird WebKit verwendet, welches auch der Safari Browser von Apple einsetzt. Das Rendern dürfte also ähnlich flott wie bei Safari 3.1 funktionieren, mein erster subjektiver Eindruck geht zumindest in diese Richtung. Kern des neuen Browsers ist wohl eine neu entwickelte Javascript Engine (V8 genannt). Diese soll zukünftige Next Generation Webanwendungen in einem Maß unterstützen, wie es andere Browser heute nicht können. In Javascript umgesetzte 3D Welten vielleicht, weiss nicht.
Wie ich im ProcessExplorer gesehen habe, ist für jeden Tab ein eigener Chrome Prozess zuständig. Ein ausgefallener Tab soll damit andere nicht herunterziehen können, zudem soll dieses Vorgehen die Sicherheit erhöhen. Die Eingabeleiste erfüllt zugleich zwei Funktionen. Zur schlichten Eingabe von Webadressen, zum anderen ist sie Sucheingabefeld. Beide Funktionen sind also verzahnt. Der Google Browser bringt Vorschläge wenn man beginnt Text in das Feld einzutragen. Damit Google diesen Service bieten kann muss natürlich Google bei jeder Eingabe auch gefragt werden. Auch wenn eigentlich eine Suche bei gezielter Adresseingabe unnötig ist, wird ein bestimmter Dienst von Google anfragt und damit die Information, welche Seite ich aufrufe an Google geschickt. Ich bin mir nicht sicher ob ich das möchte. Kann man das abstellen? Siehe hier die Anfrage:
GET /complete/search?client=chrome&output=chrome&hl=de&q=www.meinbankmitderichzutunhabe.com HTTP/1.1
User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US) AppleWebKit/525.13 (KHTML, like Gecko) Chrome/0.2.149.27 Safari/525.13
Accept-Language: de-DE,de,en-US,en
Accept-Charset: ISO-8859-1,*,utf-8
Accept-Encoding: gzip,deflate,bzip2
Host: clients1.google.de
Connection: Keep-Alive

HTTP/1.1 200 OK
Content-Type: text/javascript; charset=utf-8
Expires: Tue, 02 Sep 2008 22:05:46 GMT
Content-Encoding: gzip
Date: Tue, 02 Sep 2008 21:05:46 GMT
Server: Auto-Completion Server
Cache-Control: private, x-gzip-ok=”"
Content-Length: 87

Über weitere Features ist hier etwas zu erfahren.