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Vor zwei Wochen wurde mein Blog wurde im Rahmen der Newcomer Vorstellung auf dem Best-Practise-Business Blog vorgestellt. Laut Google Analytics konnte meine Seite deswegen am ersten Tag knapp 25 Besucher zusätzlich verbuchen. (gemessen an meinen sonstigen Besucherzahlen ist das schon in Ordnung) Seitdem haben etwa 15 weitere Besucher über den Best-Practise-Business-Blog den Link zu meiner Seite verwendet.

Letztendlich ist für mich aber nicht die Anzahl der Besucher entscheidend. Wenn ich Kontakte knüpfen kann, ist das auf jeden Fall prima, dafür reichen dann auch wenige Besucher.

Es gibt anscheinend Leute, die ca. 100 Blogs verfolgen, viel Arbeit wenn man jeden Blog besuchen müsste. Bei mir sind es vielleicht 20. Um sich genau die Arbeit des Ansurfens zu sparen, macht es Sinn den jeweiligen RSS Feed zu abonnieren und mit einem Feed Reader zu verfolgen. Ich verwende dazu iGoogle, dieser Dienst zeigt mir die letzten paar Beitragsüberschriften aller meiner abonnierten Blogs auf meiner persönlichen Google-Seite an. Bei 20 Blogs ist das durchaus noch sinnvoll verwendbar. Der Vorteil ist ich muss nicht jeden Blog ansurfen, ich kann anhand der Überschriften selbst entscheiden, ob ich weiterlesen möchte. Mit diesem Dienst bin ich also in der Lage meine persönlichen News von überall aus zu lesen und informiert zu sein. Nötig ist zur Authentifizierung lediglich ein Google Konto. Wie so eine persönliche iGoogle-Seite aussehen kann, zeigt der erste Screenshot. Unter My Yahoo bietet Yahoo übrigens genau den gleichen Service an.

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Bloglines oder Newsgator sind ähnliche Dienste. Von Google gibt es auch noch einen online Feed-Reader den Google Reader. Diese Dienste erlauben es auch RSS Feeds online zu verfolgen, bieten aber noch mehr Funktionen an. Wenn man mit iGoogle an die Grenzen der Übersichtlichkeit kommt, weil man zu viele Blogs verfolgt, kann man zum Beispiel mit Blogslines, Newgator oder dem Google Reader weiterarbeiten.

Technorati hört man auch sehr oft, dieser Dienst geht eher Richtung Blog-Suchmaschine dient aber auch als Bookmarkspeicherwerkzeug. Die meisten Blog-Systeme (wie Wordpress hier) sind in der Lage Dienste wie Technorati, wordblog.de, pingomatic.com, Google Blogs und andere bei einer Beitragsaktualisierung automatisch zu informieren. Das funktioniert über einen XML-RPC Ping. Bei einem rein firmeninternen Blog ist man gut beraten diese Funktionalität auszuschalten. Sonst würde man die Überschriften dieses Blogs überall im Web wiederfinden können. Andere Bookmark-Dienste sind Mr Wong (deutschsprachig) oder del.icio.us.

Wer eine Standalone-Feed-Reader Anwendung sucht ist mit der folgenden gut beraten: http://www.feedreader.com/

Der Henry’s Coffee World AG habe ich einen Blog empfohlen um in Kontakt mit dem Kunden zu treten, Meinungen einzuholen, Glaubwürdigkeit zu fördern und auch die Kundenbindung zu erhöhen. Ich bin gespannt wie sich der Blog entwickeln wird. Ich werde das Projekt weiterhin begleiten. Wer sich mit Weblogs für Unternehmen beschäftigt interessiert sich eventuell auch für folgenden Artikel vom PHP-Developer-Blog: Weblogs erhöhen Glaubwürdigkeit von Unternehmen - Authentizität kann gesteigert werden.

Die neuste Version 2.2 von Wordpress kann auf der deutschen Seite von Wordpress heruntergeladen werden. Im Blog von Wordpress.org werden die neuen Features angesprochen. Unter anderem werden sogenannte Wordpress Widgets unterstützt (siehe Screenshot), es wurden über 200 Bugs gefixt, es gibt vollen Atom Support, ein neuer Blog Importer importiert Artikel und Kommentare aus Googles Blogger. Die Kommenaranzeige wurde zudem verbessert. Auch für Entwickler wurden einige Verbesserungen eingeführt. Teilweise arbeiten interne Funktionen nun mit der Javsscript Library jQuery. Die Bibliothek vereinfacht die Integration von Ajax Techniken, Eventhandling und Zugriff auf HTML Dokumente.

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Widget Funktionalität in Wordpress 2.2

Einige Firmen betreiben einen Corporate -oder Projekt Blog. Blogs sind aktuell das State-of-the-Art Mittel um Kunden in das Firmenleben einzubinden, Meinungen einzufangen, zu informieren, Mitarbeiter zu suchen, schlichte Kommunikation mit dem Kunden. Meistens hat der Blogleser die Möglichkeit Beiträge zu kommentieren. Siehe hier nachfolgende einige Unternehmens- und Projektblogs:

http://blog.spreadshirt.net/affiliate/de/
http://affiliate-blog.amazon.de/ (Keine Kommentare möglich)
http://www.youtube.com/blog
http://blog.secondlife.com/
http://blog.sevenload.com/

Die Firma Spreadshirt betreibt mehrere Blogs, hier ist eine Übersicht zu finden:

http://blog.spreadshirt.net/

Google betreibt ebenso mehrere Blogs, eine Übersicht ist hier zu finden:

http://googleblog.blogspot.com/

Opel hatte einen Blog für die Begleitung der Einführung des Opel Antara aufgesetzt, übrigens auch mit dem Blog-System Wordpress. Der Blog ist inzwischen geschlossen, weil der Opel Antara auf dem Markt ist.

http://www.explore-the-city-limits.de/

Blogs sind häufig Instrumente des Marketings, sie können aber auch firmenintern zu einem Kommunikationsmittel für Kollegen und Mitarbeiter werden.

Ein Blog erfüllt eine ähnliche Funktion wie eine Kaffeeecke mit Whiteboard. Mitarbeiter können eine Kaffeeecke jederzeit aufsuchen, den Blog auch. Auf dem Whiteboard können jederzeit Kommentare hinterlassen werden und Antworten ebenso, die die Putzfrau dann bei der nächsten Gelegenheit wieder löscht. Im Blog kann jeder Beitrag kommentiert werden, hier bleibt aber die Putzfrau außen vor. :-)

Eine Reihe von Techniken sorgt für bequeme Verwendung:

Durch das XML-Format RSS (Really Simple Syndication) ist eine Art Abonnement von Blog-Beiträgen und Kommentaren möglich. Die meisten Blogs bieten diese Funktion an, auch meine Seite bietet dies an.

Durch ein zusätzliches Wordpress-Plugin, können Beiträge mit Stichworten (Tags) versehen werden. Aus diesen Tags wird eine sogenannte Wortwolke erstellt. Die Häufigkeit eines Tags bestimmt dessen Textgröße in der Tagcloud, damit also die Wichtigkeit dieses Stichworts im Blog. Information wird durch die Wortwolke visualisiert, somit ist es schnell möglich Artikel zu bestimmten Stichwörtern zu finden. Die Hauptthemen eines Blogs sind damit visuell erfassbar. Die Bildmanagementplattform flickr verwendet auch Stichwörter. Hier ist die Tagcloud von flickr zu finden.

Durch Plugins lässt sich ein Blog mit weiteren Funktionen ausgestalten.

Projektmanager können Blogs betreiben um das Projektteam auf dem Laufenden zu halten, das spart einige Mails und beschleunigt den Informationsfluss, zugleich können dort Projektpläne, wichtige Dokumente, und ein Teamkalender gepflegt werden. Für die Produktentwicklung sind Blogs ebenso interessant. Sie können gemeinsamer Anlaufpunkt für Ideendiskussion, Ideenmanagement und Information werden. Für verteilt sitzende Projektteams kann ein Blog die gemeinsame Plattform für Projektzusammenarbeit werden, Informationen werden zentral verteilt und diskutiert.

weblogmatrix.org hat eine Liste verschiedener Blog-Systeme aufgestellt mit der Möglichkeit diese zu vergleichen.

Ein Blog-System lässt sich auch informationstechnisch sicher gestalten. Das ist wichtig wenn es für die eben erwähnten Funktionen eingesetzt werden soll. Authorisierung, Authentisierung, Virenschutz und Verschlüsselung müssen beachtet werden. Ein Blog kann somit auch für interne vielleicht sogar geheime Projekte zu einem wichtigen Instrument werden.

Sicher ist ein Blog kein Allheilmittel, Portale und Wikis bzw. Kombinationen können die Zusammenarbeit auch sehr gut unterstützen.

Mit IBM Lotus Quickr wird ein Produkt erscheinen, dass unter anderem Social Software für Unternehmen unter einem Dach anbietet. Dieses Produkt vereint also verschiedene Web 2.0 Ansätze wie Blogs, Wikis und Bookmarkshareingdienste. Blogs und Wikis werden als sogenannte Teamspace Templates angeboten, Screenshot sind hier zu finden.

Zu Lotus Quickr siehe auch folgende Heise-Meldung und die Produktseite bei IBM.

Mitunter diskutieren Blogs Privates und Persönliches was nicht für jeden bestimmt ist, der Chef nicht, die Kollegen nicht aber die Freunde dürfen. Durch Google und andere Suchmaschinen lassen sich einfach Informationen herausfinden, siehe hierzu auch die Bemerkung in http://www.schuelerblog.net/?blog/2007/03/06/Deutschlehrerin . Seine Lehrerin hatte wohl seinen Blog gefunden. Nicht nur Lehrererinnen wissen mit Google umzugehen, zunehmend bemühen auch Personalverantwortliche vor der Einstellung mal eben Google um Interessantes in Erfahrung zu bringen. Ein Impressum muss eine ladungsfähige Anschrift enthalten, daher ist eigentlich immer eine Verbindung zwischen Namen und Inhalt des Blogs möglich. Wer dies so nicht möchte dem rate ich zu folgendem:

Anstatt eure Anschrift als Text zu veröffentlichen, macht einfach ein Bild von eurer Anschrift und stellt dieses dann ins Impressum. Gebt eure Mailadressen in folgendem Format an mail [dot] juergen-mayer[dot]com, mit diesem Format macht ihr es Spammern schwer.

Mit meinem Namen habe ich weniger Problem, ich pflege immer zu sagen mein Name verspricht Anonymität :-). Meinen Namen gibt es so oft, ich gehe praktisch in der Masse unter.

Das Buch Google Hacking beschäftigt sich mit dem Thema: Ausnutzung des Google Datenbestandes um an Informationen zu kommen. Es gibt teilweise ziemlich interessante Abfragen, die überraschende Ergebnisse liefern. Dazu in einem anderen Artikel mehr

WordPress ist ein Open Source Weblog-System zur Veröffentlichung persönlicher Beiträge. WordPress basiert auf PHP und MySQL. Prominente Webseiten setzen WordPress ein, darunter Apple, ZDNet, die New York Times, das Wall Street Journal und Reuters.

Das System trennt Daten von Präsentation. Es gibt viele verschiedene Templates, die frei verfügbar eingesetzt werden können. Im Templatebrowser von Wordpress können einige davon durchgesehen werden. Das Template muss dann einfach heruntergeladen werden und unter wp-content/themes/ entpackt werden. Über die Wordpress Admin Oberfläche ist dann möglich auf das neue Template durch einen Mausklick umzuschalten.

Wordpress bringt einige nützliche Features mit Permalinks zum Beispiel. Über die Adminoberfläche von Wordpress unter Einstellungen Permalinks kann ein eigendefiniertes Linkformat erstellt werden. Ich empfehle folgendes Format:

/%year%%monthnum%%day%/%postname%_%post_id%

In dem Link zu einem Artikel ist neben Jahr Montat und Tag auch der Titel des Beitrag enthalten. Suchmaschinen orientieren sich unter anderem an den Stichwörtern, die in einem Link gefunden werden, außerdem wird die URL auch für uns leserlicher. Das spielt unter anderem bei der Verwendung von Google Analytics eine Rolle. Dieser kostenlose Dienst von Google erstellt viele verschiedene Statistiken über Webseiten Zugriffe. Unter anderem Ranglisten, wie beliebeste Seiten eines Internetauftritts. Bei einer solchen Liste ist es von Vorteil, wenn die Links auch für uns leserlich sind, kryptische Links mit Nummer tragen nicht zum Verständnis bei.

Für Wordpress gibt es auch ein Plugin, dass die Zusammenarbeit mit Google Webmastertools erleichert. Dieses Plugin erstellt automatisch eine sitemap.xml beim Hinzufügen/Ändern eines neuen Beitrags und informiert auch gleich Google über das Update.

Unter www.juergen-mayer.com/sitemap.xml ist meine Sitemap abgelegt. Das Plugin informiert Google über den folgenden Aufruf über die Änderungen:

http://www.google.com/webmasters/sitemaps/ping?sitemap=[URL zur Sitemap]


Microsoft und Yahoo verwenden übrigens inzwischen das selbe sitemap Format. Mehr Informationen zu Sitemaps sind hier zu finden.